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Die Suchtforschung


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Thema: Substanzungebundene Sucht

Kaufsucht

Etwa bei 60 zu 40 liegt das Verhältnis von Frauen zu Männern mit einem krankhaften Zwang einzukaufen, hat eine Studie der AK aus dem Jahr 2010 gezeigt. Österreichweit können laut dieser Studie 19% der ÖsterreicherInnen als kaufsuchtgefährdet und 8% als stark kaufsuchtgefährdet bezeichnet werden.

Neben dem Geschlecht gibt es weitere Risikofaktoren: Alter (jünger als 30), Familienstand (ledig) sowie politisches Desinteresse.
Viele verfügen nur über ein geringes Einkommen, was das süchtige Kaufen noch verhängnisvoller macht. Nicht selten kommt es zur völligen Überschuldung.

Fast immer konzentrieren sich die Einkäufe auf bestimmte Produkte. Bei Frauen sind es vor allem Kleidung, Schuhe, Schmuck, Geräte für den Haushalt, Lebensmittel oder Bücher.
Männer zieht es eher zu Autozubehör, technischen Geräten, Sportausrüstung und Antiquitäten.

Reiz geht verloren
Den gekauften Sachen wird in der Regel wenig Beachtung geschenkt, sobald man zu Hause ist, benötigt man den nächsten Reiz. Häufig sind bei Betroffenen andere psychische Probleme vorhanden, wie zum Beispiel Depressionen, Zwangserkrankungen, Angststörungen, Essstörungen oder Störungen vom Borderline-Typ.

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